Buchführung selber machen

Selbstverständlich vermittelt Ihnen Ihr Steuerberater eine professionelle Buchhalterin oder Buchhalter, wenn Sie nicht selbst die Daten eingeben wollen. Auf der anderen Seite wird es immer einfacher, auch die Buchführung selbst zu erledigen. Für alle, bei denen die Einnahmen- Überschussrechnung ausreicht gibt es sogar eine Software in freier Lizenz, die sie also kostenfrei benutzen dürfen. Easy Cash and Tax: http://www.easyct.de/news.php Diese Software darf man sich kostenfrei herunterladen und benutzen. Der Nachteil solcher freien Softwaren liegt meistens darin, dass man sich immer einmal wieder neue Module hinzuladen muss. Das kann zum Beispiel passieren, wenn man seine Daten so aufbereiten will, dass sie von einer anderen Software gelesen werden können („exportieren“).

Das liefern dann lizenzpflichtige Programme, wie zum Beispiel ‚Monkey Bilanz‘ oder ‚Lexware buchhalter‘, die dann selbstverständlich auch jederzeit die aktuelle Bilanz darstellen können. Monkey Bilanz gibt es ab 149 Euro bei der Cottbuser Firma prosaldo (Stand: Juni 2012), die auch eine Kassenbuchversion des Programms kostenfrei zur Verfügung stellt. Monkey Bilanz wurde ursprünglich für Nutzerinnen und Nutzer des Apple-Betriebssystems entwickelt. Daher hat es eine Reihe von komfortablen Eigenschaften bei der Nutzung von Maus und Bildschirm. ‚Lexware“ bekommt man beim Haufe Verlag in Freiburg im Breisgau für 159,90 € (Stand: Juni 2012). Dort hat man hauptsächlich für Windows entwickelt und die Software ist in der Handhabung etwas spöder, das Kassenbuch kostet dort 59,90 € (Stand: Juni 2012).

Diese Programme müssen jährlich aktualisiert werden (Monkey Bilanz 52 €, Lexware 119,90 €). Das liegt hauptsächlich daran, dass die Gesetze immer wieder schnell mal geändert werden, und daran passen die Entwickler ihre Software an. So ist eIn Formular für die Voranmeldung der Umsatzsteuer enthalten und man kann die Steueranmeldung direkt aus dem Prorgamm an das Finanzamt übertragen. Wer öfter mal Schwierigkeiten mit seiner online-Verbindung hat, sollte sich dann auf den Internetseiten vorher anschauen, wie teuer die Service-Hotlines sind. Manchmal lohnt es sich bei einem kulanten Software-Hersteller auf Rückruf zu warten, statt bei einer Bezahlhotline in der Warteschleife zu hängen. Für alle inhaltlichen Fragen, zum „Wie-Buche-ich-Was“ wendet man sich am besten an seinen Steuerberater, denn: Vorher zu fragen spart Zeit und Geld.

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